Schöngleina

Historisches Dorf im Saale-Holzland-Kreis, geprägt vom Alten Rittergut, fußläufig zum Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina und ideal für Wanderungen & Rundflüge. Schöngleina liegt an der Landesstraße Nr. LIO75 Jena – Bad Klosterlausnitz, südöstlich des Höhenzuges Wöllmisse.

Zwei grüne Figuren mit einem Kreuz in der Mitte symbolisieren die Zusammenarbeit in Gemeinden.

Aktuelles

Die Gemeinde Schöngleina informiert / Öffentliche Bekanntmachungen:

Ortsporträt

Im Laufe der geschichtlichen Entwicklung hat sich der Charakter des Dorfes vom ursprünglichen Straßendorf mit dorftypischer Struktur entlang der Dorfstraße zum Straßendorf mit überwiegender Wohnbebauung gewandelt. Der Ort Schöngleina wurde erstmals urkundlich 1190 als Gleina (auch Glyne und Glina) erwähnt. Zur Unterscheidung des Ortes zu anderen Dörfern gleichen Namens wurde aus Gleina Schöngleina. Das Dorf und seine unmittelbare Umgebung wurden in der Vergangenheit historisch und wirtschaftlich durch das heute bezeichnende „Alte Gut“ geprägt. Die Land- und Gutsarbeiter wohnten in der Vergangenheit im Unterdorf unterhalb des Gutsberges und arbeiteten auf dem Gut. Schöngleina war Stammsitz der 1525 ausgestorbenen Herren von Glina, von welchen zuerst 1190 Otto von Glina genannt wird. Der Hof in Glyne war ein Lehn der Herren von Lobdaburg-Burgau, spätere Besitzer waren unter anderem 1341 die Herren von Lichtenhayn, 1655 die Freiherren von Brand und 1756 wurde es herzogliches Kammergut. Im Rittergut und Dorf gab es neben einer Ziegelei, einer Branntweinbrennerei und einer Brauerei noch eine Kirche, eine Pfarrei, eine kleine Mühle und eine Schule. Um 1800 zählten zum Dorf 60 Wohnhäuser mit 373 Einwohnern. Das alte Schloss, von 1580 bis 1594 durch von Lichtenhayn erbaut, war eine recht wehrhafte Burganlage mit fünf Türmen, Wall und Graben, wovon nur noch spärliche Überreste erhalten geblieben sind.

 

Nahe dem früheren Schloss steht die Kirche, die 1601 mit Benutzung der schon 1228 erwähnten Kapelle erbaut wurde. 1769 wurde das Gotteshaus erneuert. Der Kirchturm trägt drei Glocken aus den Jahren 1796 und 1828. Die Sanierung der Kirche ist noch nicht abgeschlossen. Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts entstand auf der Wöllmisse ein Militärflugplatz, der dann im November 1946 umgepflügt wurde. 1956 wurde erneut ein Flugplatz geplant, 1958 die erste Segelflughalle auf der Wöllmisse errichtet und am 13. September 1959 fand der erste Motorflugtag statt. Sehenswertes in der Gemeinde Schöngleina sind heute der Verkehrslandeplatz mit neuer Luftrettungsstation und Restaurant. Die ansässigen Vereine und Einwohner der Gemeinde Schöngleina nutzen den sanierten Sportplatz und das Dorfgemeinschaftshaus. Am Ortseingang aus Richtung Jena kommend, befindet sich ein Wohngebiet mit 29 Wohneinheiten.



Die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ konnte im April 2000 wieder eröffnet werden. Das traditionelle Maibaumsetzen, organisiert vom Feuerwehrverein Schöngleina, findet jedes Jahr am 1. Mai statt. Das Ortsbild wird durch viele kleine Betriebe geprägt. Nahe des Ortsrandes – auf der Zinna – befinden sich die GEMES Recycling GmbH, die Heideland Gutsverwaltung GmbH und Co. Kg sowie das Obstgut Triebe.

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Vereine

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Bauleitplanung

Im Internet können über den Thüringen Viewer jederzeit alle rechtskräftigen Bauleitpläne, Satzungen und Flächennutzungspläne der Erfüllenden Gemeinde Bad Klosterlausnitz kostenfrei eingesehen werden.

Webseite: thueringenviewer.thueringen.de

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