Kommunale Wärmeplanung

Die kommunale Wärmeplanung untersucht, wie die Gemeinden der erfüllenden Gemeinde Bad Klosterlausnitz künftig zuverlässig, wirtschaftlich und zunehmend klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können. Sie schafft Orientierung, zeigt mögliche Wege auf und bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung unseres Orte.

Was ist die Kommunale Wärmeplanung?

Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein strategisches Planungsinstrument für Städte und Gemeinden. Sie untersucht die bestehende Wärmeversorgung vor Ort und zeigt mögliche Entwicklungsmöglichkeiten für die kommenden Jahre auf. Ziel ist es, eine fundierte Datengrundlage für zukünftige Entscheidungen im Bereich der Wärmeversorgung zu schaffen.

Die erfüllende Gemeinde Bad Klosterlausnitz erstellt gemeinsam mit den Gemeinden Albersdorf, Bobeck, Scheiditz, Schlöben, Serba, Schöngleina, Tautenhain, Waldeck und Weißenborn derzeit eine kommunale Wärmeplanung. Mit der Bearbeitung wurde die EnergieWerkStadt eG aus Jena beauftragt.

Gemeinsam planen, wie wir morgen heizen

Die erfüllende Gemeinde Bad Klosterlausnitz arbeitet gemeinsam mit der EnergieWerkStadt eG aus Jena an der Bearbeitung der kommunalen Wärmeplanung. Einbezogen werden Bad Klosterlausnitz sowie die Gemeinden Albersdorf, Bobeck, Scheiditz, Schlöben, Serba, Schöngleina, Tautenhain, Waldeck und Weißenborn.

Die EnergieWerkStadt bündelt als Ingenieur- und Planergenossenschaft Fachwissen aus den Bereichen Energie, Stadtplanung und Architektur.

Bestandsanalyse

In der Bestandsanalyse wird die Wärmeversorgung im gesamten Planungsgebiet erfasst. Ziel dieser Phase ist es, die bestehende Versorgungssituation möglichst genau abzubilden und belastbare Grundlagen für die weiteren Planungsschritte zu schaffen.

Schwerpunkte sind die Ermittlung des Wärmebedarfs, Analyse der bestehenden Energieinfrastruktur, Erstellung der Treibhausgasbilanz und die Untersuchung der Wärmeliniendichte. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme werden in den nächsten Projektphasen vorhandene Energiepotenziale untersucht und mögliche Entwicklungsszenarien für die zukünftige Wärmeversorgung betrachtet.